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Was sind Pinguin Updates? (Penguin)

Mit Pinguin Updates hat der Google-Suchmaschinenbetreiber Anpassungen des Algorithmus bezeichnet, nachdem die Suchmaschine die Reihenfolge von Suchergebnissen festlegt. Es ist zwar nicht genau bekannt, wie genau die Suchmaschine bestimmt, wer oben und wer weiter unten in den Ergebnissen gelistet wird, aber es ist bekannt, was bei den Pinguin Updates geändert wurde und danach nicht mehr so gut funktioniert wie früher. Weil Google ein amerikanischer Konzern ist, nannte der Konzern in Amerika die Updates natürlich „penguin updates“, weil Pinguin auf Englisch „penguin“ heißt.

SEO-Profis sind nicht dumm

Richtige SEO-Profis, die Suchmaschinenoptimierung betreiben und dafür sorgen, dass Webseiten möglichst oben in der Suchmaschine betreiben, sind natürlich nicht dumm und merken aufgrund von a/b Tests relativ schnell, welche Techniken von google belohnt und welche abgestraft werden. Auf jedes Update kann man sich über kurz oder lang einstellen und entsprechend reagieren, man muss nur feststellen, was google geändert hat.

Am besten ist es natürlich immer noch, eine Webseite so zu machen, dass sie für User hochinteressant ist und von alleine häufig verlinkt und aufgerufen wird. Es gibt aber zahlreiche Tricks, wie man dafür sorgen kann, dass man in Suchmaschinen nach oben rutscht. Nur wenige Profis beherrschen dieses Metier richtig, viele geben es aber vor, dass sie es beherrschen.

Mehrere Penguin Updates erfolgt:

Google passt seinen Algorithmus laufend an, größere Updates werden teilweise angekündigt oder aber im Nachhinein bekanntgegeben. Manchmal ist es nur eine bessere Analyse. Bisher sind folgende Pinguin Updates bekannt:

  • April 2012: Penguin Update 1.0
  • Mai 2012: Penguin Update 1.1.
  • Oktober 2012: Penguin Update 1.2
  • Mai 2013: Penguin Update 2.0
  • Oktober 2013: Penguin Update 2.1
  • Oktober 2014: Penguin Update 3.0
  • September 2016: Penguin Update 4.0

Seiten mit veralteter SEO-Technik werden abgestraft

Für einen Webseitenbetreiber ist es wichtig, über neue Sortiermethoden bei Google Bescheid zu wissen, weil man ggf. schnell reagieren muss. Bestimmte Techniken wurden in den Penguin Updates scharf abgestraft, die vorher noch o.k. waren. Wer solche Techniken dann noch benutzt, rutscht in der Sichtbarkeit in Google dramatisch nach unten. Das kann man mit Auswertetools wie Sistrix, Ahref etc. schnell feststellen. Tritt um das Update-Datum ein rasanter Fall der Sichtbarkeit nach unten auf, kann man ziemlich sicher sein, dass man eine der veralteten SEO-Techniken für seine Seite benutzt.  Dann muss man aktiv werden und dies abstellen. Ein guter SEO-Berater analysiert das relativ schnell und kennt auch die Gegenmaßnahmen, die bis hin zum Backlink-ABBAU gehen können.

Welche SEO-Techniken wurden mit den Penguin-Updates abgestraft?

Google hat sein Augenmerk vor allen Dingen auf Backlinks gelegt. Im Grunde gilt immer noch: Eine Seite ist u.a. dann interessant für User, wenn viele einen Link zur Webseite gesetzt haben. Einige Webseitenbetreiber machen dies aber künstlich, was Google mindestens zum Teil erkennt und straft dies dann möglicherweise ab.

Bekannt sind z.B. Abstrafungen aus folgenden Bereichen:

  • Zu viele Backlinks mit hartem Keyword: Wenn man eine Seite zum Thema „Gold kaufen“ in Google nach oben bringen wollte, hat man früher u.a. auf zahlreichen Seiten (von Blogs über Gästebücher bis hin zu gekauften Artikeln) Backlinks mit dem Linktext „Gold kaufen“ als hartem Keyword gesetzt und schwuppdiwupp war über kurz oder lang die eigene Webseite mit dem Thema in Google weiter oben zu sehen. Das klappt nach den Pinguin Updates nicht mehr, weil Google weiß, dass bei einem natürlichen Linkaufbau die User nie immer das gleiche Keyword oder Linktext nutzen würden. Natürlich wäre es, wenn zahlreiche unterschiedliche Begriffe, aber aus demselben Kontext verwendet würden. Im Beispiel also z.B. „Goldmünzen kaufen“, „Goldbarren kaufen“ , „Kauf Gold“, „Wo Gold kriegen“, „hier“ , „so“, „Da kauf ich“, „goldig“ , „Goldhändler“, „Mehr Infos“ usw.
  • Falsches Thema der verlinkenden Seite: Google analysiert auch, ob es wahrscheinlich ist, dass die verlinkende Seite den Link zur promoteten Seite wohl von allein themenrelevant gesetzt hat oder dieser wohl schlichtweg gekauft oder gemietet wurde. Wer auf der Webseite der Regierung der Seychellen früher einen Link zu „Juwelier xy Gelsenkirchen“ erhalten hat, konnte sich freuen. Nach dem Penguin Update erkennt Google, dass es unwahrscheinlich ist, dass dieser Link tatsächlich natürlich gesetzt wurde und straft die verlinkte Seite ab. Manchmal auch die linkgebende, wenn zu viele solcher ausgehenden Links ohne Themenrelevanz vorhanden sind, z.B. Linkfarmen.
  • Unnatürliches Linkwachstum: Auf natürlichem Weg wachsen Backlinks langsam und kontinuierlich an. Ebenso wie Abonnenten/Follower auf Facebook, Instagram oder Twitter. Google erkennt, wenn über Nacht auf einmal jeweils 1000 Backlinks hinzukommen, die irgendein vermeintlicher SEO-Guru maschinell in Gästebüchern o.ä. gesetzt hat. Google straft solche Techniken ab.
  • Backlinks von Seiten mit schlechter Qualität: Es schadet nach wie vor nicht, wenn man mal eine Pressemitteilung an zahlreiche Onlinemedien absetzt oder seine Webseite in Onlinekataloge einträgt. Wer aber zahlreiche Billig-Kataloge und Billig-Linkseiten dazu nutzt, die praktisch nur erschaffen werden, um Backlinks zu setzen, wird von Google über kurz oder lang abgestraft.

Wer eine professionelle SEO-Agentur mit der Analyse seiner Webseite betraut, erfährt schnell, was man bereits mit der eigenen Webseite richtig macht und was geändert werden muss und was man machen kann, um noch weiter oben zu ranken. Außer Content, Content, Content gibt es da eine Reihe von Maßnahmen, die erfolgversprechend sind. Pinguin Updates müssen dann keine Kopfschmerzen mehr machen.